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Kopfruhe & Natur

Wandern mit Hund

Travel Dogs – Wandertouren mit Hund

Unterwegs im Bayerischen Wald – für Mensch und Hund gleichermaßen. Kurz- und Tagestouren, Mehrtagestouren und hundefreundliche Unterkünfte, passend zu eurer Fitness. Dazu alles, was ihr für eine entspannte Tour wissen müsst.

Wandern mit Hund

Unser Angebot

Vier Wege in den Wald

Ob kurze Runde nach Feierabend oder mehrere Tage unterwegs – wir finden die Tour, die zu euch passt.

  • Kurz- & Tagestouren

    Gemeinsame Abenteuer, bei denen Mensch und Hund als Team zusammenwachsen.

  • Mehrtagestouren

    Längere Wanderungen durch die Wälder des Bayerischen Waldes – mit Panoramablicken als Belohnung.

  • Unterkünfte

    Ferienhäuser, Wohnungen, Hotels und Pensionen, in denen Hunde herzlich willkommen sind.

  • Infos & Tipps

    Antworten auf die häufigsten Fragen rund um Touren mit Hund – von der Packliste bis zum Nationalpark.

Wanderin mit Hund blickt über die Hügel des Bayerischen Waldes
Unterwegs im Bayerischen Wald

Unsere Mission

Ein unkomplizierter Wanderurlaub – mit Hund

Euer Hund soll Auslauf haben, neue Gerüche entdecken und die Natur mit allen Sinnen erleben: Bäche, Wiesen und Wälder. Ihr sollt entspannt unterwegs sein – gut vorbereitet und ohne böse Überraschungen.

Warum der Bayerische Wald?

  • Ein Wald, der sich weitgehend selbst entwickeln darf – wild, ursprünglich, voller Leben
  • Kletterpartien über moosbedeckte Baumstämme und Wege durch Schluchten mit Wildbächen
  • Große Auswahl: Seerunden, sanftes Hügelland und echte Bergtouren
Touren
Kurz-, Tages- und Mehrtagestouren
Region
Bayerischer Wald
Termine
siehe Terminseite
Preis
auf Anfrage

Schwierigkeitsskala

Von „sau gmiadlich“ bis „echt hoat“

Jede Tour bekommt eine von vier Stufen. So wählt ihr nur Touren, die zur Fitness und zum Ausbildungsstand eures Hundes passen.

  1. Stufe 1

    Sau gmiadlich

    Kurze, ebene Runden – ideal für junge, ältere oder ungeübte Hunde.

  2. Stufe 2

    Geht scho

    Halbtagestouren mit leichten Anstiegen – der Grundgehorsam sollte sitzen.

  3. Stufe 3

    Gscheid zach

    Lange Tagestouren mit ordentlich Höhenmetern – gute Kondition erforderlich.

  4. Stufe 4

    Echt hoat

    Mehrtagestouren und anspruchsvolles Gelände für eingespielte Teams.

Gut vorbereitet

Alles, was ihr vor der Tour wissen müsst

Tippe auf einen Balken, um ihn zu öffnen.

Das sollte dein Hund mitbringen

Nicht jede Tour passt zu jedem Hund. Diese Grundlagen machen den Weg für euch beide entspannt.

Körperlich

  • Mindestens ein Jahr alt – Gelenke und Wachstumsfugen sind dann ausgereift
  • Kondition für 5–7 Stunden Gehzeit (je nach Stufe)
  • Gesund und regelmäßig tierärztlich betreut

Erziehung

  • Sozialverträglich mit Menschen und Hunden
  • Leinenführig und zuverlässig abrufbar
  • Sitz, Platz und Fuß – in den Bergen zusätzlich Steh, Bleib und Stopp
  • Bei hohem Jagdtrieb: nur angeleint

Geschirr, Leine und Packliste

Halsbänder sind in den Bergen eine Gefahr. Mit der richtigen Ausrüstung seid ihr sicher unterwegs.

Geschirr und Leine

  • Gut sitzendes Y-Geschirr mit Tragegriff, Metallverschlüssen und viel Freiraum an Schulter und Brust
  • Führ- oder Schleppleine – keine Flexi-Leine
  • Jogging-Leine am Körper für freie Hände; an exponierten Stellen eine normale Leine

Packliste

  • Kotbeutel, Handtuch und leichte Decke
  • Futter und Leckerlis für unterwegs
  • Faltbarer Trinknapf oder Hundetrinkflasche
  • Evtl. Maulkorb (keine Maulschlaufe)
  • Heimtierausweis und Chipnummer
  • Hundeschuhe für den Notfall

Die Erste-Hilfe-Tasche

Klein, leicht und immer dabei – am besten in einer wasserabweisenden Tasche.

  • Elastische Fixierbinde, die auch am Fell hält
  • Zeckenzange
  • Desinfektionsspray und Alkoholtupfer
  • Hundeschuhe bei Pfotenverletzungen

Wasser, Futter und Pausen

Plant die Tour so, dass es eurem Hund jederzeit gut geht.

Versorgung

  • Genug Wasser für Mensch und Hund einplanen und Gewässer auf der Route suchen
  • Keine volle Mahlzeit direkt vor der Tour – lieber eine kleinere Portion und nach dem Frühstück kurz ruhen lassen
  • Leckerlis als Energie für unterwegs

Pausen und Wege

  • Regelmäßige Pausen mit Schatten, Wasser und Snack – auch wenn der Hund noch fit wirkt
  • Touren an Fitness und Ausbildung anpassen
  • Auf stark besuchten Wegen, besonders im Sommer, angeleint bleiben

Begegnungen mit Kühen und Wildtieren

Ruhe bewahren ist das Wichtigste – für euch, euren Hund und die Tiere.

Vor der Tour

  • Jagd- und Schonzeiten prüfen
  • Auf „RespekTiere“-Schilder, Hochstände und Futterkrippen achten

Bei der Begegnung

  • Ruhig und zügig an der Leine vorbeigehen und die Tiere im Blick behalten
  • Abstand zu Tieren mit Jungtieren – besonders im Frühling
  • Wird es bedrohlich: Ruhe bewahren und langsam zurückziehen
  • Kommt ein Tier direkt auf euch zu: Hund von der Leine lassen, damit er ausweichen kann

Im Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark ist ein Schutzgebiet mit eigenen Regeln. Bitte prüft vor jeder Tour die aktuell geltenden Bestimmungen.

  • Leinenpflicht – zum Schutz von Wild, Bodenbrütern und eurem Hund
  • Hunde nur auf den ausgewiesenen Wegen
  • Rücksicht auf Wildtiere und ihre Ruhezonen

Hitze ist die größte Gefahr

Hunde schwitzen kaum und kühlen sich über das Hecheln ab. Deshalb überhitzen sie schneller als wir.

  • Route möglichst im Schatten planen
  • Trinkpausen fest einplanen – bei Hitze früher und öfter
  • Ein gut sitzender Maulkorb lässt freies Hecheln zu
  • Im Sommer sind die Wege voll: früh starten lohnt sich

Vor dem Start

Fünf Fragen vor jeder Tour

Macht euch am besten eine eigene Checkliste – dann bleibt nichts zu Hause. Unterkünfte mit Hund bitte frühzeitig buchen.

Tour anfragen
  • Ist der Weg hundegeeignet?
  • Gibt es Gewässer, Schatten und Einkehrmöglichkeiten?
  • Gibt es Schlüsselstellen wie Kuhherden oder Wild?
  • Gehorcht mein Hund zuverlässig – auch unter Ablenkung?
  • Ist die Ausrüstung vollständig?

Wer dich begleitet

Deine Dozentinnen und Dozenten

  • Porträt Nathalie Hähnel

    Gründerin und Inhaberin

    Nathalie Hähnel

    • Social-Media-Expertin
  • Porträt Christian Huber

    Externer Dozent

    Christian Huber

    • Personenzertifizierter Sachverständiger im Hundewesen (Euro-Zert, DIN EN ISO/IEC 17024:2012)
    • Sachverständiger für Sachkundeprüfungen nach § 11 TierSchG (ProHunde)
    • Sachverständiger für Ausbildung und Erziehung von Hunden (ProHunde)
    • Fachkraft für Stressmanagement (IHK)
  • Porträt Heidi Baumgartner

    Externe Dozentin

    Heidi Baumgartner

    • Wildnispädagogin
    • Fachkraft für tiergestützte Pädagogik
    • staatl. gepr. Erzieherin
    • angehende Hundetrainerin

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Ab welchem Alter darf mein Hund mitwandern?

Ab etwa einem Jahr – dann sind Gelenke und Wachstumsfugen ausgereift. Für junge, ältere oder ungeübte Hunde eignen sich die kurzen, ebenen Runden der Stufe „Sau gmiadlich“.

Darf mein Hund im Nationalpark frei laufen?

Nein. Im Nationalpark Bayerischer Wald gilt Leinenpflicht, und Hunde dürfen nur auf den ausgewiesenen Wegen mit. Das schützt Wild, Bodenbrüter und euren Hund. Bitte vor der Tour die aktuellen Regeln des Nationalparks prüfen.

Mein Hund hat Jagdtrieb – geht das trotzdem?

Ja, dann bleibt er durchgehend an der Leine. Auf stark besuchten Wegen, besonders im Sommer, ist die Leine ohnehin Pflicht.

Wie bereiten wir uns am besten vor?

Mit sicherem Grundgehorsam, Leinenführigkeit, zuverlässigem Abruf und passender Ausrüstung. Wir unterstützen euch gern dabei – sprecht uns einfach an.

Gemeinsam starke Wege gehen.

Lass uns sprechen

Der erste Schritt ist immer ein Gespräch – kostenlos und unverbindlich. Gemeinsam finden wir heraus, welcher Weg zu dir passt.